Medienstimmen

Die Maßnahmen unter Corona unterstreichen den konzeptionellen Kern des Schulversuchs „Universitätsschule Dresden“
Anke Langner und Maxi Heß, noch unveröffentlicht, erscheint demnächst in PraxisForschungLehrer*innenBildung – Zeitschrift für Schul- und Professionsentwicklung auf www.pflb-journal.de
Prof. Dr. Anke Langner (TU Dresden) und Maxi Heß (Grundschulleiterin an der Universitätsschule Dresden) beschreiben den pädagogischen Hintergrund und die Umsetzung des Rotationsprinzip an der Universitätsschule Dresden (siehe auch Animation im gelben Kasten). Um Eltern, Kinder und Lehrkräfte zu entlasten, wird neben dem vom Land Sachsen vorgegebenen Präsenz- und Distanzlernen für ganzen Klassen die Variante der rotierenden Kleingruppe umgesetzt: Bis zu fünf Kinder lernen in stabilen Gruppen in den Familien und in der Schule. So wird gleichzeitig die Belastung für die einzelnen Elternhäuser und die Größe der Lerngruppen in der Schule reduziert.

Simulation Ansteckungsrate beim gemeinsamen Lernen in Kleingruppen

In dieser Simulation wird das Lernen in Klassenstärke in einem Raum (links) dem Lernen in kleinen Gruppen (rechts, nicht unbedingt in der Schule, sondern räumlich getrennt) dargestellt. Die Verbindung zwischen den Räume steht für die eingeschränkten aber realistisch bestehenden Kontaktmöglichkeiten der Kinder untereinander.
Durch den Unterricht in stabilen Kleingruppen könnte der Kontakt zwischen Kindern ermöglicht werden und dennoch eine Verlangsamung der Infektionsrate erreicht werden.
Die Simulation wurde nicht von Epidemiolog*innen und Virolog*innen erstellt, sondern ist eine komplexitätsreduzierte modellhafte Darstellung, angelehnt an bereits veröffentlichte Simulationen.

Schwarzer Punkt = nicht infiziert
Roter Punkt = infiziert / erkrankt
Grüner Punkt = gesundet

»Digitale Schule: Geht die Schere der Bildungsgerech­tigkeit (weiter) auseinander?”
Online-Diskussion in der Reihe “Aus der Krise lernen? – Offene Gesellschaft in der (Post-)Corona-Phase”, Sächsische Landeszentrale für politische Bildung (SLpB), 13.07.2020
Für die Veranstaltung wurden der Hintergrundartikel “Kann Schule digital? und der Blogbeitrag “Chance für einen Entwicklungsschub” veröffentlicht.
Heike Nothnagel moderierte die Diskussion der Expertinnen Joanna Kesicka (Vorsitzende Landesschülerrat Sachsen) und Prof. Dr. Anke Langner (TU Dresden, Lehrstuhl für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt der inklusiven Bildung, Initiatorin der Universitätsschule Dresden und Leiterin des Forschungsprojekts) mit reger Beteiligung von Eltern und weiteren Gesprächsteilnehmern. Nun ist das Gespräch als Facebook-Video verfügbar.

Am 7. Juli ist es wieder soweit: Von 19:30 Uhr bis 20:30 Uhr diskutieren wir digital ein aktuelles Thema. Diesmal: Bildung. Corona hat vieles verändert und gezeigt, welche Probleme die Umstellung auf E-Learning mit sich bringt. Es gab schon vor und es gibt auch nach der Krise viele Hausaufgaben: Lerngruppen verkleinern, digitale Endgeräte für alle bereitstellen, die Schulen ans schnelle Internet anbinden, Lernmethoden und Lernangebote verändern. Wie schaffen wir das alles? Wie stellen wir sicher, dass wirklich alle Zugang zu guter Bildung bekommen? Gäste:Ursula-Marlen Kruse, Landesvorsitzende der GEW Prof. Dr. Anke Langner, Erziehungswissenschaftlerin, TU Dresden Luise Neuhaus-Wartenberg, MdLAnja Simon, Elternvertreterin, Evangelisches Kreuzgymnasium Dresden

Gepostet von Linksfraktion Sachsen am Dienstag, 7. Juli 2020

»Früher war mehr Polylux! Wie geht Schule morgen?«
Online-Diskussion der Fraktion DIE LINKE im sächsischen Landtag zum Thema Bildung, 07.07.2020
Moderiert von Luise Neuhaus-Wartenberg (MdL) diskutierten Ursula-Marlen Kruse (Vorsitzende GEW Sachsen), Prof. Dr. Anke Langner (Erzie­hungs­wissen­schaft­lerin, TU Dresden) und Anja Simon (Elternvertreterin, Evangelisches Kreuzgymnasium Dresden).
Mehr Details finden Sie auf der Webseite der Fraktion DIE LINKE im sächsischen Landtag. Das Video finden Sie in der YouTube-Playlist “Aktuelle Diskussionen und Interviews” auf dem Kanal des Forschungsprojekts Universitätsschule Dresden.

Friedrich-Ebert-Stiftung stellt Ergebnisse der Kommission “Das Schuljahr 2020/21” vor
Pressemitteilung der FES, 28.05.2020
Prof. Dr. Martin Heinrich, Mitinitiator der Petition “Güterabwägung in der Krise”, war als Vertreter der Bildungswissenschaften in die der Expert*innen-Kommission geladen, die mit Blick auf das nächste Schuljahr konkrete Empfehlungen für verschiedene Handlungsfelder und Herausforderungen zu erarbeitet hat: Schule in Zeiten der Pandemie Empfehlungen für die Gestaltung des Schuljahres 2020/21 Stellungnahme der Expert_innenkommission der Friedrich-Ebert-Stiftung (PDF)

Was bedeutet die Schulschließung für Deutschland in der gegenwärtigen Pandemie und womit müssen wir rechnen?
Gesundheitliche und soziale Folgewirkungen der Corona-Krise. Eine evidenzbasierte interdisziplinäre Bestandsaufnahme (PDF), koordiniert vom Institut der Deutschen Wirtschaft (Köln) und der Prognos AG (München) 21.05.2020
Im Perspektivenpapier der interdisziplinären Forschergruppe aus Deutschland „Gesundheitliche und soziale Folgewirkungen der Corona-Krise“, hat Prof. Dr. Anke Langner, TU Dresden, zusammen mit Prof. Dr. Axel Plünnecke, Institut der deutschen Wirtschaft, einen Kurzbeitrag zu den “Folgen der Schulschließungen für Bildungschancen” geschrieben.
Zur PM der Prognos AG: Welche Folgen haben Homeoffice, Schulschließung & Co?
Dazu im Tagesspiegel, 25.05.2020: Interdisziplinäre Corona-Studie: Wie hoch die gesundheitlichen und sozialen Folgekosten der Pandemie sind

Das Logo des Sz Corona Cast zeigt eine gezeichnete weiße Atemschutzmaske auf dem dunkelblau gefärbten Umriss von Sachsen.CoronaCast: Über die Zukunft der Schule
Prof. Dr. Anke Langner (TU Dresden) im Gespräch mit Fabian Deicke beim CoronaCast der Sächsischen Zeitung, 13.05.2020
Am Montag geht es wieder los. Bildungsexpertin Anke Langner spricht im Podcast über die aktuelle Situation sowie über Vor- und Nachteile des Schulbeginns.

Schule neu denken: Warum wir ausgerechnet in der Krise bei der Bildung umsteuern sollten
Prof. Dr. Anke Langner (TU Dresden) im Interview, DNN, 12.05.2020
Die Dresdner Erziehungswissenschaftlerin Anke Langner hält das Bildungssystem für nicht mehr zeitgemäß. Es werde vor allem auf Leistung und zu wenig auf Bildungserfolg geachtet. Gerade in der aktuellen Situation ist das der völlige falsche Ansatz, warnt die Expertin im Interview.

Im Gleichtakt lernen nach Lehrplan? Petition fordert, Druck herauszunehmen
NEWS4TEACHERS, 08.05.2020
Sollen Kinder und Jugendliche in der Coronakrise so schnell wie möglich wieder in die Schule, um dort im Gleichtakt zu lernen? Oder brauchen sie gerade jetzt andere soziale Erfahrungen und Bildungsmöglichkeiten? Eine Petition an den Bundestag, unterzeichnet von einer Reihe prominenter Bildungsforscher und -praktiker, fordert ein Umdenken – hin zu „alternativen Formen von persönlicher und fachlicher Bildung in dieser besonderen Situation“. Möglich seien beispielsweise Lernzirkel, in denen die Schüler frei von Druck und unabhängig von (derzeit ohnehin kaum erfüllbaren) Lehrplanzielen miteinander arbeiten könnten.

Die Rückkehr in die Schule – Herausforderungen an Kinder in Zeiten von Corona
Prof. Dr. Anke Langner (TU Dresden) im Interview beim MDR-Sachsenspiegel, 07.05.2020
Die Klassen 8 bis 10 werden in Sachsen wieder in den Schulen unterrichtet, so auch in der Schule „Am Kupferberg“ in Großenhain. Über Fallstricke sprach Moderatorin Anja Koebel mit Anke Langner, Erziehungswissenschaftlerin an der TU Dresden.

Das Virus deckt Konstruktionsfehler des Bildungssystems auf
Gastbeitrag von Dr. Brigitte Schumann auf www.bildungsklick.de, 30.04.2020
Ein Ergebnis der Corona-Krise steht für Bildungsexperten ziemlich sicher fest: Die Schließung von Kitas und Schulen hat die soziale Ungleichheit und Benachteiligung  verschärft.  Wie reagiert die Bildungspolitik darauf?

hr1 Koschwitz am Morgen – Schulneustart in Hessen
Prof. Dr. Martin Heinrich (Uni Bielfeld) im Interview bei der HR1-Frühsendung, 27.04.2020
Prof. Dr. Martin Heinrich ist Erziehungswissenschaftler mit dem Schwerpunkt Schulentwicklung und Schulforschung als Leiter der Wissenschaftlichen Einrichtung Oberstufen-Kolleg e. V. Tim Frühling spricht mit ihm über seine Einstellung, mit dem Wiedereinstieg bei den Abschlussklassen zu beginnen oder ob er eine alternative Herangehensweise für sinnvoller hält.
Professor Heinrich ist Mitinitiator der Petition “Güterabwägung in der Krise”. Pädagogen haben sich mit der Petition an den Bundestag gerichtet und auf der Plattform “change.org” veröffentlicht, mit der sie darauf drängen, den Weg der Wiederöffnung der Schulen zu überdenken.

Schule in Zeiten von Corona
Podcast Leben in Zeiten von Corona, 25.04.2020
Millionen Kinder gehen wegen der Coronavirus-Krise derzeit nicht in die Schule – was passiert jetzt mit ihnen? Im Gespräch mit Prof. Dr. Hans Brügel­mann (Uni Siegen) stellt Stefanie Ball drängende Fragen: Was ist mit den Lücken, die durch die Schul­schlie­ßung entstehen? Wie sieht gutes Home­schooling aus? Um welche Kinder und Jugendlichen muss die Schule sich jetzt besonders kümmern? Worum geht es in der Petition Güter­ab­wä­gung in der Krise?

Dokumentation “Familien allein zu Haus”
ZDFneo, 25.04.2020
Zwischen Homeschooling und Homeoffice – Mode­ra­to­rin Collien Ulmen-Fernandes beleuch­tet, wie die aktuelle Situation das Leben von Familien verändert. Sie spricht dafür mit Expert­innen und mit Familien, die ihren neuen Alltag in Videotagebüchern festhalten. Im Gespräch mit Prof. Dr. Anke Langner (TU Dresden) geht es auch um die Krise als Chance für eine grundsätzliche Diskussion über die Bedingungen für gelingendes Lernen in der Schule des 21. Jahrhunderts.

Jung & Live #19 mit Bildungsexpertin Anke Langner
Jung & Naiv, 21.04.2020
Bildungsexpertin Anke Langner (TU Dresden) über Abi 2020, die Petition “Güterabwägung in der Krise” und die Corona-Krise als Chance für eine breite Diskussion um gute Schule im 21. Jahrhundert

Corona-Sprechstunde “Zurück in die Schule – aber wie?”
Interview ZDF heute plus, 17.04.2020
Bildungswissenschaftlerin Anke Langner kritisiert, dass Schüler schnell wieder zurück in den Schulalltag gesteckt werden sollen. Sie fordert mehr Zeit und individuelle Konzepte.

Chancen eröffnen für neue Bildungsmög­lichkeiten statt zurück zur alten Schule – Erziehungswissenschaftler richten Petition an den Bundestag
Pressemitteilung der TU Dresden, 16.04.2020
Unter dem Titel „Güterabwägung in der Krise“ fordern Prof. Dr. Anke Langner (TU Dresden), Prof. Dr. Martin Heinrich (Uni Bielefeld) und Prof. Dr. Hans Brügelmann (Uni Siegen), den Weg der Wiederöffnung der deutschen Schule zu überdenken. Mit ihrer wissen­schaft­li­chen Expertise bringen sie eine Petition auf den Weg, die die dritte Ad-hoc-Stellung­nahme der Leopoldina, der seitens Bund und Länder gefolgt wird, kritisch hinterfragt. Es geht um die Rückkehr in den Schulalltag in Zeiten von Corona. Ziel ist eine Diskussion, um eine grundsätzliche Alternative zu diesen Empfehlungen für die Bildung und für das Agieren von Bildungseinrichtungen anzuregen. Denn die Frage, wie schulische Bildung unter den aktuellen Bedingungen gelingen kann und was der Maßstab von Bildung in Zeiten von Corona ist, steht weiterhin im Raum.

Bildungsexperte über Schulöffnungen: „Unterricht für alle anbieten“
Interview TAZ Online, 16.04.2020
Bildungsforscher Hans Brügelmann kritisiert im Gespräch mit Ralf Pauli, dass Abschluss­klassenzuerst an die Schulen zurück dürfen. Vor allem die Gründe hält er für falsch.

“Schulöffnungen: Eine kreative Lösung wäre möglich gewesen”
ZEIT Online, 15.04.2020
Die Schulen werden allmählich wieder geöffnet. Der Fokus liegt auf Abschlüssen und der Entlastung der Eltern. Dabei hätte man auch zuerst an die Kinder denken können.
Eine Analyse von Parvin Sadigh

„Wir könnten die Krise nutzen, um Schule neu zu denken“, Interview mit Anke Langner (TU Dresden), DNN

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